Regenbögen im Kopf

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Freitag, 16. mai 2008
Als ich so im Bett lag und in alle Richtungen dachte, also einfach den Gedanken freien Lauf lies, kamen mir zwei Ideen: die erste befasste sich mit dem nächtlichen Gewitter, die zweite mit der Geschichte, die ich gerade schreibe.
Zuerst aber zum Gewitter:
Es fing, wie so oft, mit einem Blitz an. So einer von der großen, gewaltigen, schönen Sorte, bei dem man den Gedanken zur Seite schiebt: "Was, wenn der jetzt ins Haus eingeschlagen hätte? Stünde es noch?" Wohl kaum.
Ich betrachtete also diesen Blitz, der einen Augenblick am Himmel zu sehen war. Dabei überlegte ich weiter, dass wir Menschen uns oft "die Krone der Schöpfung" nennen. Betrachten Sie mal so einen Blitz. Wir sind vielleicht die Schuhe der Schöpfung. Die Krone sind wir nicht. Ein Blitz, ein bisschen Erdbeben, ein kleines Orkänchen lässt uns spüren, dass wir machtlos sind. Wir sind ein Teil dieser Welt, nicht mehr aber auch nicht weniger. Kein großer, aber auch kein kleiner. Die Krone der Schöpfung ist in meinen Augen aber die Natur. Sie ist mächtiger als wir. Viel mächtiger! Sie gibt Leben und nimmt es wieder. Kirchlich gesinnte Köpfe werden jetzt rufen: "Stopp! Das kann nur Gott!" Für mich ist die Natur Gott, denn für mich ist die Natur alles, auch das Universum. Ich habe den Begriff erweitert. Die Kirche nennt und "die Krone der Schöpfung". Ich finde es ist an der Zeit, und dem Thema "Bescheidenheit" zuzuwenden. Das heißt ja nicht, dass wir gleich zur Selbstaufgabe greifen müssen! Nur sollten wir mit dem Größenwahn alla "wir sind der Hammer" aufhören. Der bringt uns nicht weiter. Das wir Menschen nicht das Maß aller Dinge sind, das sollte langsam auch der dümmste Mensch begriffen haben. Oder etwa nicht?

Nun zum zweiten Thema und das werde ich wohl etwas genauer erklären müssen: Ich schreibe gerne, das sagte ich ja bereits. Was? Alles. Kurzgeschichten, Romane, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher, nichts ist vor mir sicher. Zur Zeit schreibe ich an einer Geschichte mit dem Namen "singende Schmetterlinge" (Arbeitstitel). Darin geht es um das Thema Phantasie, unter anderem. Ein Mann ( Ich habe noch nie aus der Sicht eines Mannes geschrieben, aber es ist lustig) hat eine Freundin, die in einer anderen Welt lebt. Bis jetzt war sie (Gina) schon krank (Grippe) und er (Jackie) hat ihr nach einem größeren Streit einen Heiratsantrag gemacht. Jetzt wollte ich schrieben, wie sie die Hochzeit vorbereiten. Ich bin fast 20. Mit fast 20 hat man wenig Erfahrung im heiraten. Also überlegte ich: Was braucht man für eine Hochzeit? Gäste, ein Standesamt, eine Kirche, eine (große) Hochzeitstorte, Festreden,...
Also frisch ans Werk. Ich scheiterte schon an der Frage: Zuerst Standesamt oder Kirche?
Könnt ihr mir helfen?
Wie bereitet man eine Hochzeit vor?
Wie läuft die dann ca. ab?
von Regenbogen veröffentlicht in: In den Tag gedacht Community: Kultur-Schock
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